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Zurück 08.02.2022

Innovative Nuggets von BioArk Monthey auf Expedition in Besançon

Anlässlich der zweiten Projektausschreibung des grenzüberschreitenden Programms Accelere'Health wurden drei Nuggets aus dem Technologiestandort BioArk Monthey ausgewählt, um sich auf eine Expedition in das innovative Ökosystem von Besançon zu begeben. Eine ideale Gelegenheit für die Biowissenschaften aus Monthey, ihr Fachwissen über die Kantons- und Landesgrenzen hinaus zu verbreiten.

 

Accelere'Health, das grenzüberschreitende Programm im Dienste der Innovation

Accelere'Health ist ein grenzüberschreitendes Programm (Schweiz-Frankreich), das auf die Valorisierung innovativer Projekte im Bereich der Biowissenschaften und der Gesundheit abzielt. Das im letzten Herbst initiierte Programm ermöglicht es, Marktchancen zu identifizieren, die besten Experten zu treffen, dynamische und komplementäre Umgebungen zu entdecken und die industriellen, akademischen und medizinischen Kontakte zu vervielfachen, die es den Projekten ermöglichen werden, ihr Entwicklungspotenzial zu steigern.
 

Besançon, das zweite Ziel des Programms, präsentiert sich als Wiege der Mikrotechnik und der Bioproduktion. In der Tat haben sich die Mikrotechniken mit den Zelltherapien verbunden, um Vorzeigeprodukte wie die CAR-T-Zellen zu entwickeln. Einige der spitzfindigsten französischen Kompetenzen auf diesem Gebiet sind in Besançon angesiedelt. Diese Destination bietet gute Möglichkeiten für Unternehmer aus Montheys, die ihr Spitzen-Know-how unter Beweis stellen und sich mit dem Netzwerk des Gastgeber-Ökosystems bereichern können.

 

Ceidos, GaDia, Swiss Biotech Center, die Preisträger von Accelere'Health

Unter den für diese zweite Immersion ausgewählten Preisträgern finden wir Ceidos. Das Walliser Start-up-Unternehmen reagiert auf die sich seit dem Aufkommen der ATMPs (Advanced Therapy Medical Product) ständig ändernden Bedürfnisse bezüglich der Nutzung und Kontrolle der Zellkultur. Ihr Projekt C-NETICS optimiert den Prozess der Zellkultur, indem es ihn automatisiert. Diese Technologie ermöglicht eine Beschleunigung dieses Prozesses, aber auch eine Senkung der damit verbundenen Kosten. Mit diesem Laborgerät können die Zellen gezählt und ihre Lebensfähigkeit während der Zellausdehnung automatisiert und keimfrei gemessen werden.
 

Das Start-up-Unternehmen GaDia, der zweite Preisträger des französisch-schweizerischen Programms, entwickelt Schnelltests zur Diagnose von nosokomialen Infektionen: Infektionen, die mit Krankenhäusern in Verbindung stehen und sich während eines Krankenhausaufenthalts entwickeln. Diese Infektionen betreffen 10 % der Krankenhauspatienten und erhöhen die Sterblichkeit um einen Faktor. Ihr Ziel ist es daher, eine mögliche Infektion dieser Art so schnell wie möglich zu erkennen (direkt vom Bett des Patienten aus, ohne dass er in ein Labor gebracht werden muss), um eine geeignete Lösung zu finden, die Behandlung zu verbessern und Leben zu retten.
 

Schließlich, um dieses Trio von Walliser Start-ups, die in Besançon auf Immersion gehen, zu vervollständigen, das Swiss Biotech Center. Dieser Nugget der Biowissenschaften begleitet Unternehmer bei der Entwicklung von biopharmazeutischen Produkten, indem er die Entwicklung ihrer innovativen Produkte in Richtung klinische Anwendung beschleunigt. Dabei begleitet das Swiss Biotech Center die Unternehmer bei den Schritten zur Einhaltung der regulatorischen Normen unter den bestmöglichen Bedingungen von der Idee bis zum Endprodukt.

Fondation The Ark - Rue de l'Industrie 23 - 1950 Sion - Suisse