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Zurück 28.11.2016

WAMA DIAGNOSTICS lässt durch eine Tochterfirma in Monthey forschen

Die brasilianische Firma Wama Diagnóstica lässt durch eine Tochtefirma in Monthey forschen. Im Life-Science-Center BioArk werden Diagnosemittel für Zika-Virus und Dengufieber gesucht.


Die brasilianische Wama Diagnóstica ist in der medizinischen Diagnose tätig. Vor allem bei schnellen Tests zur Erkennung von verschiedenen Krankheiten beim Menschen ist die Firma in Südamerika führend. Nun wird durch die Tochterfirma, die Wama Diagnostics (Switzerland) SA, im BioArk in Monthey ein europäischer Standort aufgebaut. Nicht zufällig: Monthey hat eine lange Tradition im Bereich der Life Science. Bedeutende multinationale Konzerne und KMUs, die in der Feinchemie und den Biotechnologien tätig sind, sind hier seit vielen Jahren angesiedelt. Dies zeugt vom Industrie und Unternehmergeist der Region sowie von hochkarätigen Arbeitskräften und Talenten. Kein Wunder, dass sich der BioArk hier niedergelassen hat.

Carlos Alberto Mestriner vertritt die Firma in der Schweiz. «Wir haben verschiedene Standorte geprüft. Hier in Monthey überzeugten uns vor allem das grosse Fachwissen und die Zusammenarbeit zwischen Universitäten, Fachhochschulen, Forschung und Entwicklung. Das ist einmalig.» Die Forschung, die Wama Diagnostics (Switzerland) SA vorantreiben will, betritt die Diagnose von menschlichen Krankheiten, Allergien und Infektionen wie beispielsweise Zika und Dengue sowie auch die Erkennung von Bakterien- und Pilzerkrankungen. «Bei diesen Krankheiten ist es wichtig, dass man rasch eine präzise Diagnose stellen kann. Und das auf möglichst einfache Weise», so Mestriner. «Unser Ziel ist es, möglichst einfach zu handhabende Diagnosekits zu entwickeln.» Mestriner sagt, dass er für die Erreichung dieses Ziels in der Zusammenarbeit mit BioArk, dem Institut für Life Technologies der HES-SO in Sion und Business Valais die richtigen Partner gefunden habe. Während dem gesamten Prozess der Ansiedlung wurde er kompetent beraten und unterstützt. Vor allem, weil seiner Firma nicht nur in Forschung und Entwicklung, sondern auch in Belangen der Firmen-gründung und Behördenkontakte gehol-fen werde. «Wir sind überzeugt, dass wir eine Win-win-Partnerschaft haben», so Mestriner.

 

Quelle : Magazin Wallis - November 2016

 

 

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