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Zurück 15.12.2015

BioArk Visp: demnächst einzigartig in der Schweiz

Ab Mitte 2016 geht mit BioArk Visp ein Technologiepark der besonderen Art in Betrieb. Auf einer Fläche von 4‘000 m2 werden unter einem Dach Spitzentechnologie, Ausbildung und Unternehmertum vereint. Am Dienstag wurden anlässlich des Richtfests zum Abschluss des Rohbaus Einblicke und Ausblicke zum BioArk Visp gegeben. Bereits bei Inbetriebnahme werden in dreiviertel der Räume Menschen arbeiten, sich begegnen und gemeinsam ein fruchtbares Terrain für Innovationen und Unternehmergeist schaffen. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf über 30 Millionen Franken, wovon 24 Millionen durch private Investoren getragen werden.  

«Wir können heute eine weitere wichtige Etappe für das Wallis abschliessen. Für ein Wallis der Innovationen, ein Wallis das unbeirrt vorwärts schreitet, sich diversifiziert und die Herausforderungen der Zukunft als Chancen wahrnimmt.», hat Staatsrat Jean-Michel Cina erklärt. Das Ende der Rohbauarbeiten im neuen BioArk Visp lässt bereits erahnen, was hier ab Mitte 2016 für ein Zentrum der Kompetenzen und Technologien im Bereich der Life Sciences in Betrieb gehen wird.

Mit BioArk Visp führt das Wallis seine Pionierarbeit weiter. Die Technologieplattform für Fill and Finish, welche in Zusammenarbeit mit privaten und internationalen Investoren durch die Swissfillon AG betrieben wird, ist ein Novum für die Schweiz. Sie erlaubt es, Kunden aus ganz Europa anzuziehen und so die Attraktivität des Wallis in Bereichen der Spitzentechnologien zu unterstreichen.

 

Eine Investition in unsere Industriebasis
«BioArk Visp ist eine Investition, keine Ausgabe. Eine Investition, die sich auszahlen wird und welche durch den Kanton, gemeinsam mit der Gemeinde Visp sowie privaten Investoren ermöglicht wurde.», betont Marc Wyssen, Verwaltungsratspräsident der BioArk Visp AG und Gemeinderat von Visp. Eine Investition die aufzeigt, welche Hebelwirkung ein gezielt eingesetzter öffentlicher Franken haben kann. Mit einer Subvention des Kantons von 3 Millionen Franken und einer Bürgschaft der Gemeinde Visp von ebenfalls 3 Millionen Franken wurde eine Gesamtinvestition von mehr als 30 Millionen Franken ausgelöst.

Chemie, Pharma und Biotechnologie sind mit rund 6‘000 Arbeitsplätzen und einem Achtel des Bruttoinlandprodukts zentrale Pfeiler der Walliser Wirtschaft. «Die Industrie ist ein zentraler Motor der Walliser Wirtschaft. Wir müssen dafür sorgen, dass die Entwicklung unserer Industrie nicht durch einen Mangel an Ressourcen ausgebremst wird.», unterstreicht Jean-Michel Cina.

 

Brückenschlag
«BioArk Visp ist auch ein Brückenschlag, ein Zeichen der gelebten Zusammenarbeit zwischen dem deutsch- und französischsprachigen Wallis. Bereits in der Konzept- und Bauphase konnte auf den Erfahrungen des BioArk in Monthey aufgebaut werden.» hat François Seppey, Präsident der Stiftung The Ark präzisiert.

Eingebettet in die Aktion der Stiftung The Ark - dem Rückgrat des Kantons in Sachen Innovation und Technologie – werden die beiden BioArk komplementär zusammen arbeiten und sich ideal ergänzen. Mit ihren Technologieplattformen werden sie dazu beitragen, dass innovative und unternehmerische Menschen neue Produkte mit hoher Wertschöpfung schneller auf den Markt bringen können.

 

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